Wohlstand für alle? Wirtschaftsethische Reflexionen in der Tradition kirchlicher Sozialverkündigung

Montag, 10.35 Uhr bis 12.10 Uhr

In der heutigen Gesellschaft müssen Menschen höchst divergierenden Anforderungen gerecht werden. So müssen sie im wirtschaftlichen Handlungsbereich Handlungsweisen wählen, die wirtschaftlich effizient bzw. einkommensmaxmierend zu sein scheinen. Welchen Platz haben da noch ethische Erwägungen? Wie können Menschen im Bereich der Wirtschaft so handeln, dass sie dem, worum es ihnen in ihrem Leben geht, entsprechen - oder zumindest ihm nicht widersprechen.

Die Vorlesung gibt eine Einführung in die seit gut dreißig Jahren auch außerhalb der Theologie lebhaft geführte wirtschaftsethische Debatte - und folgt dabei Perspektiven, die auf die 125-jährige Tradition katholischer Sozialverkündigung zurückgehen.

Literatur

  • Aaken, Dominik van/Schreeck, Philipp (Hg.): Theorien der Wirtschafts- und Unternehmensethik, 2015.
  • Holzmann, Robert: Wirtschaftsethik, 2015.
  • Hirsch, Michael: Die Überwindung der Arbeitsgesellschaft, 2015.
  • Emunds, Bernhard: Politische Wirtschaftsethik globaler Finanzmärkte, 2014.
  • Anzenbacher, Arno: Christliche Sozialethik, 1998.

 

 

Kolloquium zur Vorlesung

Montag 13.30 Uhr bis 14.15 Uhr

Zu den Inhalten der Vorlesung werden im Kolloquium Fragen der Teilnehmer behandelt und erläuternde Texte gelesen.