Kolloquium zur "Ethik der Migration" am 7. Juli 2015


Beim Kolloquium am 7. Juli 2015 ging es um die "Ethik der Migration". Es wurde von Prof. Dr. Bernhard Emunds (Leiter des NBI) zusammen mit Prof. Dr. Christof Mandry, Fachbereich Kath. Theologie, Lehrstuhl für Moraltheologie und Sozialethik, Goethe-Universität Frankfurt/Main, veranstaltet.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer stellte einen ausgewählten philosophischen Text zum Themenkomplex "Recht auf Einwanderung vs. Recht auf Abgrenzung" vor. Anschließend erfolgte jeweils eine gemeinsame Besprechung.

Autoren der Texte waren die Protagonisten Walzer und Benhabib. Des Weiteren wurde die "Politische Theorie des Flüchtlings" von Hannah Ahrendt überblicksartig anhand von Sekundärliteratur vorgestellt und diskutiert. Den Abschluss bildeten verschiedene Ansätze zur Umsetzung des Rechts auf Einwanderung von Carens, Miller, Ladwig, Schaber und Schlothfeldt.

Als ein sicherlich umstrittenes Fazit kann man festhalten, dass Migration aus ethischer Sicht nur insofern eingeschränkt werden kann, wenn es sich um einen Migrationswunsch handelt, der nicht durch eine Not- oder Verfolgungssituation ausgelöst wurde.

 

 Zusammenfassung: Michael Wolff