Frankfurter Rundschau: Bernhard Emunds im Interview über das neue Sozialwort der Kirchen

Verffentlicht am 28.02.14 um 14:22 Uhr

In der Frankfurter Rundschau spricht Bernhard Emunds mit Joachim Frank über das neue Sozialwort der Kirche, das unter dem Titel "Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft" steht.

Emunds ist der Meinung, dass dieses Schreiben - im Gegensatz zu jenem von 1997 - nicht viel Resonanz hervorrufen wird. Der Text, der hinter verschlossenen Türen entstand und nicht das kritische Potenzial der kirchlichen Basis suche, spiegele vor allem den Wunsch der Kirchenleitungen wider, bei den politischen und wirtschaftlichen Eliten des Landes nicht anzuecken. Die deutsche Kirchenleitung suchten, anders als Papst Franziskus, die Mitte - und nicht die Ränder der Gesellschaft. Sie versuchten den Konsens der Wohlmeinenden auf den Begriff zu bringen und träten vor allem als religiöse Garanten der Sozialen Marktwirtschaft auf, so der Sozialethiker Emunds.

Das gesamte Interview finden Sie hier:


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