Nr. 52 - Die Entwicklung der stationären Pflege

von Bettina Tönnesen-Hofmann

Das Thema "Pflege" – sowohl das der ambulanten als auch der stationären - stößt derzeit auf breites öffentliches und politisches Interesse: Beispielhaft seien das kurze Auf- und wieder Abtauchen des Pflegeanbieters "Mc Pflege", die Diskussion über die Finanzierung der Pflegeversicherung, die in jüngster Zeit erneut laut gewordenen Klagen über die Pflegequalität in Deutschland mit der nachfolgenden Forderung von Politikern, einen "Pflege-TÜV" zu etablieren, oder der Vorschlag, Urlaub für pflegende Angehörige einzuführen, genannt. Diese Thematik wird künftig wohl noch stärker in den Fokus des allgemeinen Interesses rücken, da vermutlich immer mehr Menschen in eine Situation geraten werden, in der sie auf Pflege angewiesen sind. Derzeit gilt der Leitspruch "ambulant vor stationär" und es wird das Ziel verfolgt, Pflegebedürftige möglichst lange im eigenen Umfeld zu versorgen. Dennoch wird die Nachfrage nach stationären Pflegeplätzen in Zukunft aufgrund verschiedener Faktoren wahrscheinlich ansteigen - wie die vorliegende Arbeit zeigt.

Das erste Kapitel schildert, mit welchen neuen Situationen die stationäre Pflege in Deutschland derzeit konfrontiert ist und nennt exemplarisch vier bedeutende Herausforderungen. Das folgende Kapitel gibt eine Übersicht über einige Kennzahlen der aktuellen stationären Pflegesituation in Deutschland und nennt Entwicklungen der vergangen Jahre. Dabei wird auch geschaut, ob sich bereits Reaktionen auf die kommenden Herausforderungen abzeichnen.

Mit aktuellen Entwicklungen, wie dem Versuch, Marktelemente in den Pflegesektor zu implementieren, der Einführung von Qualitätssicherungssystemen und Entwicklungen in der Heimarchitektur, befasst sich Kapitel vier. Hier wird  u.a. deutlich, dass bei den neueren Pflegekonzepten die architektonische Gestaltung und die Pflegekonzepte eng miteinander verknüpft sind. Ein Fazit beendet die Arbeit. Im Anhang finden sich einige erläuternde Abbildungen, auf die jeweils auch im Text verwiesen wird.

 

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