Nr. 63 - Sichere Arbeit - ethischer Maßstab der kirchlichen Sozialverkündigung

Die Ausbreitung vergleichsweise prekärer Typen der Erwerbsarbeit in Einrichtungen und Verwaltungsabteilungen der Katholischen Kirche in Deutschland legt die Frage nahe, wie das kirchliche Lehramt die Zunahme unsicherer Formen von Erwerbsarbeit bewertet. Im Mittelpunkt der folgenden Materialsammlung steht die Römische Sozialverkündigung – darunter werden hier neben den Sozialenzykliken auch andere Verlautbarungen der Päpste sowie die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Römischen Bischofssynoden verstanden, sofern es in diesen um Fragen der Wirtschafts- und Sozialordnung geht. Als Aussagen des universalkirchlichen Lehramtes kommt ihnen bei der sittlichen Urteilsbildung von Katholiken in besondere Maße Gewicht und Verbindlichkeit zu.

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