Gute Arbeit in miserablen Zeiten?

Theologen und Philosophen ‑ am Schreibtisch oder in tiefer Meditation versunken ‑ haben darauf eine Antwort gegeben. So erklärt Martin Luther: "Von Arbeit stirbt kein Mensch. Aber durch Müßiggehen kommen die Leute um Leib und Leben. Denn der Mensch ist zur Arbeit geboren wie der Vogel zum Fliegen".

Der polnische Papst Johannes Paul II. hat 1991 geschrieben: "Die Arbeit ist eine fundamentale Dimension der Existenz des Menschen auf Erden"; wer arbeitet, werde gesellschaftlich anerkannt, könne seine Talente und Interessen entfalten und verdiene damit seinen Lebens­unterhalt. Darüber hinaus beteilige sich der Mensch am Schöpfungswerk Gottes, der die unfertige Welt der schöpferischen Kompetenz der Menschen überlassen habe, damit sie diese vollenden.  

 

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