Eurozone im Kreuzfeuer von Wallstreet und Maastricht

von Wolf-Gero Reichert

In unserer Wirtschaftsordnung hat sich etwas verändert - zunächst schleichend, seit Frühsommer 2010 jedoch heftig: Die Finanzmärkte sind dominant geworden. Dieser Wandel untergräbt die demokratische Grundordnung der europäischen Gesellschaften und bedroht den sozialen Zusammenhalt in und zwischen ihnen. Insofern diese Entwicklung nicht auf reine Machtverhältnisse sondern auf diskursiven Einfluss zurückgeht, sind politische Reformen möglich. Um das europäische Projekt nicht zu gefährden, darf sich die Bundesregierung nicht weiter hinter den Finanzmärkten verstecken.

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