Warum der Faire Handel in den Zeiten der globalen Wirtschaft ein bedeutender Beitrag zu mehr Gerechtigkeit ist

Bernhard Emunds

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder im Bistum Limburg!

"Eine Welt fair stärken, mit Worten und mit Werken (...). Es immer wieder wagen, hoffnungsvoll und unbeirrt,dass Lebensglück für alle möglich wird. (...) Gemeinsam Schritte wagen, segensreich für diese Welt,mit Gott, der uns in weite Räume stellt."

Das haben wir gerade im Mottosong der Kampagne gesungen. In meinem Impuls möchte ich aufzeigen, wie wir dadurch, dass wir den Fairen Handel auf eine breitere Basis stellen, tatsächlich die "Eine Welt  fairstärken" und damit zugleich unseren Glauben ausdrücken und verwirklichen. Dafür werfe ich zuerst einen Blick auf den für den christlichen Glauben zentralen Zusammenhang zwischen Gottes- und Nächstenliebe (1). Dann zeige ich auf, warum wir die Strukturen des Welthandels als ungerecht einschätzen müssen (2). Und schließlich deute ich den Fairen Handel, für den sich Christen einsetzen, als ein Zeichen christlicher Hoffnung (3). 

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