Ende des Wachstums - Arbeit ohne Ende? Arbeiten in einer Postwachstumsgesellschaft

Die Fachtagung, die am 23./24. September 2015 im Schmitthenner-Haus in Heidelberg stattfand, war die vierte in der Reihe "Die Wirtschaft der Gesell­schaft", die das Oswald von Nell-Breuning-Institut und die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft Heidelberg (FEST) gemeinsam durchfüh­ren.

Die interdisziplinäre Fachtagung befasste sich mit der Frage, wie Arbeiten in Zeiten von begrenztem Wirtschaftswachstum möglich ist und wie es sich dadurch verändern muss. Dabei ging es in einem einführenden Vortrag von Prof. Dr. Hans Diefenbacher und Dr. Volkert Teichert (beide FEST) um den Zusammenhang von Arbeitsmarkt und Wirtschaftswachstum in verschiedenen Zukunftsszenarien und danach um verschiedene Teilaspekte einer Post­wachstums-Arbeitsgesellschaft: u.a. um Sorgearbeit (Mascha Madörin), Arbeitszeitpolitik (Dr. Jürgen Rinderspacher, Universität Münster) und optionalisierte, selbstbestimmte Arbeitsgestaltung (Dr. Andreas Hoff).

 

Interdisziplinäre Tagungsreihe "Die Wirtschaft der Gesellschaft"am 23./24. September 2015, Schmitthennerhaus in Heidelberg

Die vierte Tagung in der Reihe "Die Wirtschaft der Gesellschaft" wird den Veränderungen nachgehen, die der Wandel zu einer Postwachstumsgesellschaft für das Arbeiten mit sich bringen könnte.

Wir fragen nach den Herausforderungen für Arbeit und Beschäftigung, wenn Wirtschaftswachstum geringer wird oder gar ausbleibt, und nach Konzepten für eine Transformation der Arbeitsgesellschaft. Ändert sich nichts an den bestehenden Wirtschafts- und Arbeitsmodellen, könnte das Ausbleiben von Wachstum als Katastrophe wahrgenommen werden. Ein Übergang in eine Postwachstumsgesellschaft erfordert daher neue Herangehensweisen. Die Tagung beleuchtet die Zukunft der Care-Arbeit, neue Arbeitszeitmodelle und Fragen der sozialen Sicherung ebenso wie das Arbeiten in alternativen Wirtschaftsformen und fragt: Was bedeutet "gute Arbeit" auf dem Weg zu einer Wirtschaft ohne Wachstum?

Weitere Einzelheiten (ReferentInnen, Zeitplan, Vortragstitel, Veranstaltungsort, etc.) können Sie unserem Veranstaltungs-Flyer entnehmen.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei.
Bei Interesse an der Tagung bitten wir Sie sich bis spätestens zum 11. September 2015 bei Franziska Strohmeier anzumelden.
Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungsmail von uns.