DIW-Vierteljahrsheft zur Wirtschaftsforschung "Urbaner Boden" ist erschienen.

Geschrieben am 29.07.2022
in: Publikationen

Im DIW-Vierteljahrsheft 1-2022 unter dem Titel "Urbaner Boden" wird über die großstädtischen Immobilien- und Mietpreissteigerungen sowie die damit einhergehenden Herausforderungen berichtet. Das Heft beinhaltet mehrere Beiträge, in denen multidimensionale Perspektiven eingenommen werden, um die bestehenden Problematiken auch aus einer wirtschafts- sowie gesellschaftspolitischen Position zu betrachten.

Julian Degan und Bernhard Emunds haben diese Ausgabe der Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung editiert und darzu ebenfalls zwei Beiträge beigesteuert. Weitere Texte stammen von Peter Ache und Matthias Waltersbacher; Gerhard Illing; Charlotte Bartels und Lotte Maaßen; Angelika Krehl, Mathias Jehling und Tobias Krüger, sowie Hans Diefenbacher.

Im Editorial "Urbaner Boden" schreiben Degan und Emunds über eine ungerechte Verdichtung des urbanen Raums sowie die Gefahr, dass die Zukunft des deutschen Eigenheims, aufgrund der nicht bezahlbaren Wohnräume, gefährdet wird. Hierbei betonen die Autoren die Ungleichverteilung von Eigentum und Kapital.

Ihr zweiter Beitrag "Privates Bodeneigentum und die Stadt als Allmende. Eine wirtschaftsethische Reflexion der Herausforderung schnell steigender urbaner Bodenpreise" beschäftigt sich mit der Neuorganisation von urbanen Böden, um den ungerechten Eigentumsverhältnissen an innerstädtischen Grundstücken entgegenzuwirken. Hierbei verdeutlichen Degan und Emunds, dass urbaner Boden als ein Gemeindegut betrachtet und nicht für die Ambitionen einzelner Subjekte missbraucht werden sollte.

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