Steigende Mieten, hohe Immobilienpreise und die dringend notwendige energetische Sanierung machen Wohnen für immer mehr Menschen zur finanziellen Belastung. Besonders Menschen mit geringen Einkommen geraten dadurch zunehmend in Schwierigkeiten – Wohnen wird zur Armutsfalle und verstärkt gesellschaftliche Spaltung.
Welche Impulse und Erkenntnisse aus dem Bereich der Bau- und Wohnungspolitik aus Wissenschaft und Praxis helfen weiter, um bezahlbares, bedarfsgerechtes und nachhaltiges Wohnen für alle zu ermöglichen?
Diese Frage steht im Mittelpunkt der wohnungspolitischen Fachkonferenz „Bezahlbar Wohnen! Wege zu einer sozial gerechten Wohnungspolitik für alle“, die die Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit der Hans-Böckler-Stiftung am 3. November 2025 in Berlin ausrichtet. Mit Verena Hubertz (Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen), Hendrik Bollmann (Sprecher für Bau, Wohnen und Stadtentwicklung der SPD-Bundestagsfraktion), Dr. Melanie Weber-Moritz (Präsidentin des Deutschen Mieterbundes), Dr. Christian Lieberknecht, (Vorstand GdW) sowie weiteren Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis sollen neue Impulse der Wohnungspolitik Raum zur Diskussion bekommen. Unter ihnen ist auch Bernhard Emunds, der im Rahmen eines Workshops zu Instrumenten und Lösungsansätzen einer sozial gerechten Wohnungspolitik einen Vortrag zum Thema "Umstrittener städtischer Boden: Soziale und ökologische Konflikte" halten wird.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung bis 27. Oktober 2025 ist erforderlich. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.