In seinem Gastkommentar „Der ungehörte Leo“ auf Domradio.de kritisiert Markus Demele, Generalsekretär von Kolping International und assoziierter Mitarbeiter, die Kürzungen im Haushaltsentwurf der deutschen Bundesregierung im Bereich der humanitären Hilfe auf moralischer und wirtschaftlicher Ebene.
Ausgehend von Papst Leos Hinweis zum Welttag der Armen: „Armut hat strukturelle Ursachen die angegangen und beseitigt werden müssen“ stellt Demele fest, dass diese Mahnung in Berlin kaum Gehör findet und die Kürzungen im Etat das Gegenteil entschlossener Armutsbekämpfung bedeuten. Nur wenn Politik und Parlament diese strukturellen Ursachen erkennen und gegensteuern, kann der Haushaltsentwurf 2025 zu einem Signal für globale Gerechtigkeit werden.