Im Special Issues "Facing transformative change? Care and hoursing in Europe" ist auch ein Text von Bernhard Emunds erschienen. Der Text mit dem Titel "Domestic privacy and the impact of geographical disparities. Spatial aspects of care work in post-Fordist capitalism - and in a 'caring society'" steht vorrübergehend als open access Dokument zu Verfügung.
In diesem Artikel befasst sich Emunds mit der Herausforderung, dass in der häuslichen Pflege ein zweiseitiges Risiko ergibt. Auf der einen Seite besteht die Gefahr der Vernachlässigung der Sorgeempfänger:innen. Auf der anderen Seite steht die Ausbeutung der Sorgenden. Emunds sieht das verbunden mit verschiedenen räumlichen Dimensionen der Sorgearbeit - so etwa zwischen Stadt und Land, oder aber internationaler Arbeitsteilung durch (Pendel-)Migration. Grundsätzlich geht es um die Probleme der 'Vernutzung' von Sorgekapazitäten im "sorglosen Kapitalismus".