Friedhelm Hengsbach SJ

Dr. oec., Professor em. für christliche Gesellschaftsethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, ehem. Leiter des Nell-Breuning-Instituts

Lebenslauf

  • geboren 1937 in Dortmund
  • 1948-1957 Besuch des humanistischen Gymnasiums
  • 1957 Abitur und Eintritt in den Jesuitenorden
  • 1959-1962 Studium der Philosophie in München
  • 1962-1964 Pädagogisches Praktikum in Büren (Westfalen)
  • 1964-1968 Studium der Theologie in Frankfurt am Main
  • 1967 Priesterweihe
  • 1968-1972 Studium der Wirtschaftswissenschaften in Bochum
  • 1976 Promotion über die Assoziierung afrikanischer Staaten an die EG
  • 1977-1982 Lehrbeauftragter für Christliche Sozialwissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main
  • 1982 Habilitation über Arbeitsethik: "Die Arbeit hat Vorrang - eine Option katholischer Soziallehre"
  • 1985 Professor für Christliche Sozialwissenschaft/Wirtschafts- und Gesellschaftslehre
  • 1992 Leiter des Oswald von Nell-Breuning-Instituts für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik
  • 1998 Gustav Heinemann Bürgerpreis
  • 2004 Regine - Hildebrandt - Preis für Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut
  • 2005 Emeritierung
  • 2006 Abgabe der Institutsleitung
  • 2006 Marburger Leuchtfeuer
  • 2009 Wohnortwechsel ins Heinrich Pesch Haus nach Ludwigshafen am Rhein
  • 2010 Walter-Dirks-Preis

Auszeichnungen

  • 1998 Gustav Heinemann Bürgerpreis
  • 2004 Regine - Hildebrandt - Preis für Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut
  • 2006 Marburger Leuchtfeuer
  • 2010 Walter-Dirks-Preis
  • 2017 Ludwig Preller-Preis für Sozialpolitik

Arbeits- und Forschungschwerpunkte

  • Theorie demokratischer Marktwirtschaften
  • Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherungssysteme
  • Wirtschafts- und Arbeitsethik

Bücher (eine Auswahl)

  • Was ist los mit dir, Europa? Frankfurt 2017
  • Teilen, nicht Töten, Frankfurt 2014.
  • Entgifteter Kapitalismus - faire Demokratie, Ostfildern, 2013.
  • Die Zeit gehört uns: Widerstand gegen das Prinzip der Beschleunigung, Frankfurt 2012.
  • Ein anderer Kapitalismus ist möglich, Bad Homburg 2009.
  • Werner Sombart: Das Proletariat, Metropolis, Marburg 2008.
  • Das Reformspektakel. Warum der menschliche Faktor mehr Respekt verdient, Freiburg i.Br. u.a., 2004.
  • Die andern im Blick. Christliche Gesellschaftsethik in den Zeiten der Globalisierung, Darmstadt 2001.
  • Aus der Schieflage heraus. Für eine demokratische Verteilung von Arbeit und Reichtum (zusammen mit Matthias Möhring-Hesse), Bonn 1999.
  • Reformen fallen nicht vom Himmel. Was kommt nach dem Sozialwort der Kirchen? (Zusammen mit Bernhard Emunds und Matthias Möhring-Hesse), Freiburg i. Br. 1997.
  • "Eure Armut kotzt uns an" (Hg. zusammen mit Matthias Möhring-Hesse), Frankfurt am Main 1995.
  • Abschied von der Konkurrenzgesellschaft. Für eine Ethik der Kooperation in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, München 1995.
  • Jenseits Katholischer Soziallehre. Neue Entwürfe christlicher Gesellschaftsethik (Hg. zusammen mit Bernhard Emunds und Matthias Möhring-Hesse), Düsseldorf 1993.
  • Wirtschaftsethik - Aufbruch, Konflikte, Perspektiven, Freiburg 1991, 2. Auflage: 1993.
  • Strukturentgiftung. Kirchliche Soziallehre im Kontext von Arbeit, Umwelt, Weltwirtschaft, Düsseldorf 1990, 21991.
  • Gegen Unmenschlichkeit in der Wirtschaft - Der Hirtenbrief der katholischen Bischöfe der USA "Wirtschaftliche Gerechtigkeit für alle", aus deutscher Sicht kommentiert, Freiburg 1987.
  • Die sympathische Gesellschaft - eine politische Auslegung des Evangeliums, Würzburg 1984.
  • Die Arbeit hat Vorrang - eine Option katholischer Soziallehre, Mainz 1982.
  • Die Assoziierung afrikanischer Staaten an die Europäischen Gemeinschaften - eine Politik raumwirtschaftlicher Integration?, Baden-Baden 1977.