Transformation des Selbstverständlichen. Alltagsökonomie und Daseinsvorsorge in der sozial-ökologischen Krise
Wie können die Leistungen der Daseinsvorsorge in Deutschland so gestaltet werden, dass sie allen Menschen zugutekommen – sozial gerecht, ökologisch tragfähig und langfristig finanzierbar? Dieser und vieler anderer Fragen widmet sich die 12. Ausgabe der interdisziplinären Tagungsreihe „Die Wirtschaft der Gesellschaft“ aus pluralen ökonomischen und normativ-ethischen Perspektiven. Die Fachtagung findet am 26. und 27.3.2026 in der Hochschule Sankt Georgen statt..
Die Liste der aktuellen Problemlagen ist lang: steigende Energiekosten, knapper und zu teurer Wohnraum, die chronisch unterfinanzierte Verkehrsinfrastruktur, sowie die weiter voranschreitende sozial-ökologische Krise. Die „Wirtschaft der Gesellschaft“ steht 2026 daher unter dem Titel „Transformationen des Selbstverständlichen – Alltagsökonomie und Daseinsvorsorge in der sozial-ökologischen Krise“. In vier Panels werden dabei unterschiedliche Dimensionen der Alltagsökonomie und der Daseinsvorsorge aus pluralen ökonomischen und normativ-ethischen Gesichtspunkten diskutiert. Begleitet wird die Tagung von einer öffentlichen Abendveranstaltung am Donnerstagabend 26.03 unter dem Titel „Öffentliche Leistungen in der Krise – Daseinsvorsorge zwischen ökologischen Herausforderungen, Sozialreformen und Verteidigungsfähigkeit“.
Weitere Informationen zum Programm der Tagung entnehmen Sie dem Einladungsflyer.
Organisiert wird die Fachtagung vom Nell-Breuning-Institut, gemeinsam mit der FEST (Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinde, Heidelberg) sowie der Abteilung für Plurale Ökonomik der Europa-Universität Flensburg und der Hans-Böckler-Stiftung. Als weitere Kooperationspartner:innen fungieren das Netzwerk Plurale Ökonomik, die Economists for Future, die Evangelische Akademie Thüringen, die Katholische Akademie Rabanus Maurus Frankfurt sowie die Evangelische Akademie Frankfurt.