Krisis und Kritik

Geschrieben am 21.09.2025
in: Veranstaltungen

In Zeiten von Klimawandel, politischer Radikalisierung, wachsende ökonomische Ungleichheit, Migration und Kriegen muss auch die Philosophie sich mit diesen Krisen auseinandersetzen und sie kritisch analysieren. Die Tagung der deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung wird sich von 24.-27. September dieser Herausforderung unter dem Titel "Krisis und Kritik" stellen.

Gemeinsam mit Magdalene Hengst (Universität Siegen) wird Simon Reiners (NBI) mit einem Vortrag dazu beitragen. Sie untersuchen, wie die körperliche Erfahrung von Krisen Möglichkeiten bietet, Veränderung denkbar zu machen. In der Form des Schreibens lassen sich die Bedeutung und die moralische Implikationen von Leidenserfahrungen ausdrücken. Hengst und Reiners analysieren dazu die Arbeiten von Jean Améry und Theodor W. Adorno, die die Krisen zu Beginn des 20. Jahrhunderts insbesondere des Holocausts am eigenen Leib erfahren mussten.

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