Von Julian Degan ist im Online-Magazin 'Makronom' ein Artikel erschienen. Degan erarbeitet in seinem Beitrag ein Konzept urbaner Bodengerechtigkeit. Er verweist darauf, dass das Konzept kein ausdefinierter bodenpolitischer Werkzeugkasten ist. Aber es biete einen normativen Rahmen für Entscheidungen über die Nutzung von urbanen Böden. Dabei werden bezahlbares Wohnen, demokratische Bodenpolitik und ökologische Grenzen zusammengebracht. Somit bedürfe es struktureller Reformen, "die soziale und ökologische Ziele systematisch zusammendenken, statt sie durch kurzfristigen wohnungspolitischen Aktionismus gegeneinander auszuspielen."
Der gesamte Artikel kann hier nachgelesen werden. Er ist Teil einer Reihe von Aufsätzen, die von Economists for Future gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Alltagsökonomie kuratiert wird.
Der Artikel steht in Zusammenhang mit dem von der Hans-Böckler-Stiftung finanzierten Projekt 'Umstrittener städtischer Boden' , das Julian Degan in Kooperation mit dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung bearbeitet.